Die Staudinger GmbH suchte ein System für die prozesssichere Anleitung von Mitarbeitenden und die rückverfolgbare Dokumentation von Seriennummern. In weasl fanden sie die ideale Lösung.
Branche: Automatisierungstechnik
Firmensitz: Loiching
Mitarbeitende: ca. 200
Gegründet: 1950
Die Staudinger GmbH in Loiching ist seit 1950 Partner für maßgeschneiderte Automatisierungslösungen für Industrie und Mittelstand. Mit über 200 Mitarbeitenden liefert Staudinger bei der Entwicklung und Umsetzung optimaler Automatisierungslösungen das komplette Leistungspaket und entwickelt und fertigt Anlagen, Vorrichtungen und technische Lösungen für verschiedene Einsatzbereiche. Staudinger steht für höchste Qualität, langjährige Erfahrung und zuverlässige Produktion – alles am Standort Loiching auf über 7.450 m². Als größter Arbeitgeber vor Ort engagiert sich das Unternehmen zudem stark in der Jugendförderung und technischen Bildung.
Staudinger ist ein renommierter Anbieter von Automatisierungslösungen für den Maschinen- und Anlagenbau sowie für die Automobilindustrie. In einem separaten Werk am Standort Marklkofen-Warth widmet sich das Unternehmen jedoch einem anderen Produkt: fahrerlose Transportfahrzeuge. Ein Team aus 15 Mitarbeitenden ist hier in einer taktgebundenen Montagelinie mit dem kompletten Zusammenbau dieser Roboter betraut – inklusive Inbetriebnahme, End-of-Line-Qualitätsprüfung, Verpackung und Versand.
Staudinger versteht dieses Werk als Zukunftsfabrik – als Smart Factory. Dass die Anleitung der Werker hier per PDF oder gar ausgedrucktem Papier stattfinden könnte, war von Anfang an keine Option. Eine Softwarelösung sollte diesen Job übernehmen.
Pro Jahr produziert Staudinger zirka 250 fahrerlose Transportfahrzeuge auf dieser Fertigungslinie. In jedem Fahrzeug sind etwa 20 seriennummernpflichtige Teile verbaut, die während der Produktion gescannt und rückverfolgbar dokumentiert werden müssen. Das ERP kam hierfür nicht infrage, weil ihm die nötigen Funktionalitäten fehlten.
Staudinger suchte nach einer digitalen Lösung, um die Linienmontage der fahrerlosen Transportfahrzeuge optimal zu unterstützen. Die wichtigsten Ziele waren dabei:
digitale Montage- und Bedienungsanleitungen zur Verfügung zu stellen, die multimediale Inhalte beherrschen und die Arbeit der Werker unterstützen, dokumentieren und bei Problemen auch blockieren
die Seriennummern der verbauten Teile per Scan im System zu erfassen und nachweissicher zu dokumentieren
Änderungen und Anpassungen nach Möglichkeit in Echtzeit einzupflegen und bereitzustellen
Fehlerquellen schnellstmöglich zu erkennen und zu beheben
"Gegenüber den Mitarbeitenden war es relativ einfach und schnell erklärt. Weil das System selbsterklärend ist, gibt es keine großen Hürden zu zeigen, wie etwas gemacht werden muss.“
Christian Sperka
Nach der Übertragung der Montage- und Bedienungsanleitungen in weasl stand den Mitarbeitenden ein intuitives, selbsterklärendes System zur Verfügung, das sie sicher durch ihre Prozesse führte. Die Einarbeitung ging zügig und ohne größere Hürden vonstatten, sodass die Connected Worker Plattform schnell im täglichen Tool-Set verankert werden konnte.
weasl erfasst Daten, Informationen, Fortschritte, etc. in Echtzeit und stellt sie unmittelbar zur Verfügung. Für Staudinger und Fertigungsleiter Christian Sperka wurde weasl damit zum Fertigungsleitstand, in dem alle Informationen aus den Montageprozessen zusammenlaufen. weasl ermöglicht dadurch die direkte Kontrolle und Überwachung der laufenden Produktion.
Mit ihrem recht jungen „Werk Warth“, der neu aufgebauten Fertigungslinie und den stark nachweispflichtigen Produkten musste sich Staudinger zahlreichen Fragen rund um Qualitätssicherung und Auditierung stellen: Wie werden Quality Gates sichergestellt? Wie wird bei Fehlern verfahren? Wie ist das Vorgehen bei Änderungsschleifen? Wie können die Voraussetzungen für ISO-9001-Audits gewährleistet werden? Die Antwort auf nahezu all diese Fragen: weasl. Staudinger nutzt weasl für Werkerselbstkontrolle, Qualitätsschritte in den Montageprozessen, durchgängige Dokumentation, etc. So ist die Einhaltung aller relevanten Vorschriften und Normen sichergestellt.
Die Mitarbeitenden von Staudinger nutzen die Feedback-Funktionen von weasl aktiv, um auf Mängel, Probleme und Anpassungsbedarfe hinzuweisen. Ihre Anmerkungen landen nicht auf einem Zettel oder auf dem Tisch des Vorarbeiters. Sie erreichen immer genau den Mitarbeitenden, der für die schnelle Behebung Sorge tragen kann. Mitarbeitende tragen somit direkt zur Prozessverbesserung bei, während Fehler und Probleme zügig behoben werden.
„Mit weasl halten wir unsere Fehlerquellen und Probleme relativ gering und das ist für Prozesssicherheit, Qualität und Produktivität auf jeden Fall der Game Changer.“
Christian Sperka
weasl ist zum festen Bestandteil der Linienmontage am Standort Marklkofen-Warth geworden und macht sich tagtäglich bei der Mitarbeiterführung, der Qualitätssicherung und der Prozessoptimierung bezahlt. Bislang läuft die Connected Worker Plattform autark.
In einer zweiten Ausbaustufe soll weasl in die Systemlandschaft integriert werden und Daten direkt mit ERP und Co. tauschen. Dadurch will sich Staudinger noch zukunftssicherer aufstellen und Prozesse weiter verschlanken und optimieren.
Zudem prüft das Unternehmen derzeit den Einsatz des Systems am Hauptstandort Loiching. Ein Standbein dieses Standortes ist die Produktion von Schalt- und Steuerschränken. Auch hierbei gilt es, Monteure prozesssicher anzuleiten, Daten und Messwerte rückverfolgbar zu dokumentieren und optimale Voraussetzungen für Qualitätsprüfungen und Audits zu schaffen – allesamt Paradedisziplinen von weasl.
Mit unserer Connected Worker Plattform weasl schaffen Sie die Basis für die nachhaltige Optimierung manueller Fertigungs- und Montageprozesse.
Demokratisieren Sie das Fachwissen in Ihrer Produktion.
Schaffen Sie Transparenz in Ihren Produktionsprozessen
Integrieren Sie digitalisierte Arbeitsabläufe nahtlos in Ihre Wertschöpfung.